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Zweite in Palmbach

Verdiente Niederlage in Palmbach – Einsatz und Wille kommen zu spät

Unsere Zweite Mannschaft musste sich am Wochenende auswärts mit 2:1 gegen Palmbach geschlagen geben – eine Niederlage, die vor allem auf eine enttäuschende erste Halbzeit zurückzuführen ist. Der Platz war eine Zumutung, extrem uneben und schwer bespielbar, doch das war nicht der Hauptgrund für das enttäuschende Ergebnis. Viel schwerwiegender war das fehlende Engagement: Kein Kampfgeist, keine Aggressivität, keine Leidenschaft – so kann man kein Spiel gewinnen.
Palmbach erkannte unsere Passivität und nutzte diese eiskalt aus. In der 28. Minute brachte ein Fernschuss die Gastgeber mit 1:0 in Führung. Auch danach fand unser Team nicht ins Spiel. In der 33. Minute wurde ein Freistoß schlecht verteidigt, und der Gegner erhöhte per Kopf auf 2:0. Dass
kurz darauf ein Palmbacher Spieler nach einer klaren Tätlichkeit mit Rot hätte vom Platz fliegen müssen, der Schiedsrichter aber nicht reagierte und Palmbach den Spieler stattdessen sofort auswechselte, passte ins Bild – war aber nicht der Hauptgrund für unseren Rückstand. Erst nach dem 2:0 begann unsere Mannschaft, endlich Fußball zu spielen. Plötzlich war mehr Einsatz zu sehen, und kurz danach gelang auch direkt der Anschlusstreffer durch unseren Stürmer Kai Altinger. Wenig später fiel sogar der vermeintliche Ausgleich, doch der Schiedsrichter entschied fälschlicherweise auf Handspiel – eine Fehlentscheidung zu Ungunsten unseres FCB. Nach der Pause zeigte unser Team dann endlich die nötige Aggressivität, die von Anfang an nötig gewesen wäre. Wir erspielten uns mehrere Chancen, doch das nötige Glück fehlte. Entweder war der gegnerische Torwart zur Stelle oder der Ball wollte einfach nicht über die Linie. Gleichzeitig musste man aufpassen, da Palmbach über Konter immer wieder gefährlich blieb. Trotz aller
Bemühungen blieb der erlösende Ausgleich aus. 

Fazit: Die FCB-Niederlage war vermeidbar, aber über weite Strecken selbst verschuldet. Wer erst nach einem 0:2-Rückstand beginnt, mit Leidenschaft zu spielen und den Kampf anzunehmen, braucht sich nicht über die Niederlage zu wundern. Für die kommenden Spiele muss klar sein:
Einsatz und Wille dürfen nicht erst nach einem Rückstand auf den Platz kommen.

Bericht: Tobias Ruppert