Turbulentes Spiel ohne Sieger Drucken
Geschrieben von: Christopher Rau   
Montag, den 30. August 2010 um 14:49 Uhr

Zur „Fußball-Prime Time“ trat unsere zweite Mannschaft am vergangenen Sonntag erst ungewohnt spät um 17 Uhr bei Olympia Hertha an. Bei den Gastgebern, die immerhin zum Favoriten-Kreis zählen, wollte man die unnötige Auftaktniederlage von vor einer Woche vergessen machen und unbedingt etwas Zählbares mit nach Hause nehmen.

Obwohl die katastrophalen Anfahrtsbedingungen (wegen dem KSC-Spiel und der damit verbundenen Vollsperrung dieses Bereichs  war eine Anfahrt vor 16.15 Uhr nicht möglich) einen schlechten Start in die Partie vermuten ließen war unser Team von der ersten Sekunde an hochkonzentriert und zeigte, dass man aus den Fehlern der Vorwoche gelernt hatte. Anfängliches Abtasten: Fehlanzeige !! Direkt von Beginn boten beide Parteien ansehnliche Fußballkost. Konsequenter war nur unsere Zweite. Ein Doppelschlag von Spielmacher Stefan Knab ließ den FCB beruhigend in Führung gehen. Allerdings schien der komfortable Zwei-Tore-Vorsprung das Spiel unserer Mannschaft nicht zu beruhigen, sondern eher einzuschläfern. Und so wurde aus einem 0:2 für den FCB binnen 5 Minuten ein 3:2 für die Hausherren. Fehlpässe im Spielaufbau, schlechtes Stellungsspiel und ein in dieser Phase unglücklich agierender Schiedsrichter waren die Mutter allen Übels. Danach hatte man sich zwar wieder gefangen, dennoch musste man mit diesem Ergebnis die Seiten wechseln.

In Durchgang Zwei fielen dann zwar weniger Tore, der turbulenten Partie tat dies allerdings keinen Abbruch. Obwohl die (vornehm ausgedrückt) lautstarken Fans der Heimmannschaft ihr Team unterstützten, war es in Halbzeit Zwei unsere Mannschaft, die den Ton auf dem Feld angab. Zwar konnte man die starken Offensiv-Reihen der Gastgeber nie komplett aus dem Spiel nehmen, dennoch lag der Ausgleich näher als ein vierter Treffer der Herthaner. Und so geschah es dann auch Mitte der zweiten Hälfte, als Dominik Zimmermann aus spitzem Winkel das verdiente 3:3 erzielen konnte, was letztlich auch den Endstand bedeutete. Im Großen und Ganzen ein gerechtes Unentschieden in einem hoch brisanten Duell. Wichtig war zu sehen, dass unser Team noch einmal zurückgekommen ist.