Der etwas andere Reisebericht Drucken
Geschrieben von: Uwe Müller   
Montag, den 26. Oktober 2009 um 18:42 Uhr

AH on Tour

 

Vom 2.10. – 4.10.2009 waren wir am, auf und um den Bodensee herum. Los ging es am Freitagmorgen mit einem fast vollbesetzen Bus, der als erstes das herrlich gelegene Kloster St. Trudbert im Münstertal ansteuerte. Nach etwas „Füße vertreten“ und einem kleinen Snack ging es weiter in das Bienenmuseum, welches nur wenige Kilometer weiter auch im Münstertal gelegen war. Unter fachkundiger Führung wurde man durch das Museum geleitet und erfuhr viel interessantes über die fleißigen „Apiformes“, manch einer wird nun sein Honigbrot mit noch mehr Genuss essen. Der geplante Trip nach Rothaus zur Brauereibesichtigung musste leider ausfallen, dafür ging es in die Tannenmühle in Grafenhausen, wo man kulinarisch bestens versorgt wurde. Wer wollte konnte noch einen Verdauungsspaziergang im weitläufigen Gelände machen ehe man zur Weiterfahrt zum Ziel nach Schnetzenhausen am Bodensee aufbrach. Dort bezog man die Hotelzimmer und traf sich anschließend wieder zum gemeinsamen Abendessen. Danach gab es das Highlight des Tages: der Auftritt des Zauberers Haku und seiner Rosi. Beeindruckende Zauberstücke, Geschichten und Illusionen ließen verblüffte Zuschauer zurück. Dass aber auch Normalsterbliche das Zaubern beherrschen bewies eindrucksvoll Hans Reiser. Übermittelte er doch per Telepathie seiner Schwägerin Marita Reiser eine nur von ihm gesehene Spielkarte, die diese richtig erkannte. Noch heute rätselt Hans Reiser wie ihm dieses Kunststück gelungen ist! Nachdem der Zauberer seine Vorstellung nach etlichen Zugaben doch beendet hatte, zog es die ältere Generation vor, die Nacht zu begrüßen und verschwand in den Zimmern. Die etwas Jüngeren machten sich noch auf in die Hotelbar, um dort mit und über den „Zauberer“ Hans „Houdini“ Reiser zu diskutieren. Spät in der Nacht machte der Letzte das Licht aus und schloss die Hotelbar ab.

 

Der nächste Morgen wurde ohne Kopfweh mit einem gemeinsamen Frühstück begonnen, ehe man dann mit dem Bus in Richtung Rohrspitz/Österreich fuhr. Nach langer, fast abenteuerlicher Fahrt, erreichte man den Hafen Salzmann doch noch, und man konnte das eigens für uns gecharterte Partyschiff „Elisa“ entern. Über drei Stunden dauerte die Fahrt auf dem spiegelglatten Bodensee, für manchen war es ein Segen, dass der Bodensee ruhig blieb und dieser sich nicht von seiner schlechten Seite zeigte. Wieder festen Boden unter den Füßen wollte man noch den Minimudus Park in Meckenbeuren bestaunen, aber Pustekuchen. Das große Verkehrsaufkommen um den Bodensee herum machte diesem Vorhaben ein Strich durch die Rechnung, man hinkte gewaltig dem Zeitplan hinterher, so zog man es vor das Hotel aufzusuchen und sich etwas auszuruhen, bzw. die hoteleigenen Wellnessangebote anzunehmen. Einige von uns jedoch hielten von Wellness nicht viel, sondern begaben sich lieber auf die Minigolfanlage um dort den „Golfer“ des Tages auszuspielen. Umgeben von vielen begeisterten Zuschauern konnte am Schluss nicht nur Martin Bauer jubeln, sondern auch Hans Reiser, der bei solchen Gelegenheiten gerne für seine Herzenssache „TS“ (Tuberöse Sklerose) sammelt. Rechtzeitig war man mit dem Turnier fertig, um das gemeinsame Abendessen nicht zu verpassen. Nach dem Abendessen gab es dann ein Quiz mit Dietmar Reiser als Moderator, wobei sich Dietmar Reiser eloquent aus der Affäre zog. Schwierige und auch leichtere Fragen wechselten sich ab und nach einiger Zeit konnte sich Günter Bastian gegen eine starke Konkurrenz von „Tisch drei“ doch noch durchsetzten. Als Gewinn darf er sich nun als Besitzer zweier Ehrenkarten für das im kommenden Jahr in Waldbronn/Neurod stattfindende Jubiläumskonzert für „TS“ freuen. Gefeiert wurde dieser  unerwartete Gewinn natürlich in der Hotelbar…

 

Auch der nächste Morgen begann wieder mit dem Frühstück – jedoch bei manchem mit hängenden Augenlidern – wahrscheinlich deswegen, weil man sich vom Hotel und der Hotelbar verabschieden und der Heimweg angetreten werden musste. Natürlich ging es nicht schnurstracks zurück nach Busenbach, sondern man machte noch Station im nahegelegenen Meersburg, wo man gemeinsam die Altstadt besichtigte aber für einige der Weg zu weit und der Wind zu stark war, stattdessen fanden sie ein gemütliches Ambiente in dem man auch zur frühen Morgenstunde  etwas zu trinken bekam. Die letzte Station des Ausfluges war Neuhausen ob Eck, bekannt für sein Freilichtmuseum, den Jüngeren für das „Southside“-Festival. Dort nahmen wir auch unser Mittagessen ein und danach hatten die Leute frei und zogen einzeln oder in Gruppen über das dort stattfindende  „Die Kirbe - das große Sauf-, Freß- und Buhlfest". Dabei handelt es sich um einen Bauern- und Handwerkermarkt, wie er im Mittelalter üblich war. Es lockten dort verschiedene Attraktionen wie zum Beispiel das Dampfdreschen und Mosten wie anno dazumal, ein Hammelrennen (ohne Busenbacher Beteiligung), Baumklettern, Steinstoßen und vieles andere mehr. Danach hieß es ein letztes Mal einsteigen in den Bus, Endhaltestelle war wieder unser schönes Busenbach.

 

Bleibt festzuhalten, dass dies mal wieder ein gelungener Ausflug war, alles stimmte von vorne bis hinten, wenn da nicht der ein oder andere Stau gewesen wäre; man hätte die ein oder andere Sehenswürdigkeit doch noch mitnehmen können. Dies aber tat der Stimmung im Bus keinen Abbruch, ganz im Gegenteil, je länger die Busfahrt dauerte um sehr freuten sich die Kartenspieler, konnten sie doch die Spendenkasse von Hans Reiser ordentlich füllen….Der Dank der Ausflugsteilnehmer geht an die Organisatoren Uschi und Dietmar Reiser, sowie an den AH-Präsidenten Klaus Vogel für wieder mal einen sehr schönen Ausflug, die Teilnehmer sind schon jetzt gespannt, wohin es beim nächsten Mal geht……