2. Mannschaft - "Zweite" rutscht immer tiefer Drucken
Geschrieben von: Christopher Rau   
Montag, den 02. April 2012 um 08:16 Uhr

Auch im vierten Spiel in Folge konnte unsere zweite Mannschaft ihre Formkrise nicht überwinden und blieb erneut ohne Punktgewinn. Auch wenn man sich im Niemandsland der Tabelle befindet, richtet sich der Blick so langsam aber sicher eher nach unten, als nach oben.
Das Spiel gegen Söllingen ist schnell erzähl: Ohne die beiden Stamminnenverteidiger Tobias Mess und Christopher Rau musste Coach Martin Hucker extrem improvisieren und die Viererkette beinahe auf jeder Position umstellen. Nachdem der FCB in Durchgang Eins etwas mehr vom Spiel hatte, kamen die Gäste mit ihrer einzigen Torgelegenheit zum 1:0-Pausentreffer. Einen stark getretenen Freistoß fischte Torhüter Jens Speck noch rießig aus dem Toreck, wurde danach von seinen Vorderleuten aber alleine gelassen, als alle nur staunend zuschauten, wie ein Spieler der Gäste den Abpraller aufnahm und aus extremst spitzem Winkel zur schmeichelhaften Führung traf.
Auch in Durchgang Zwei blieb die Partie beider Mannschaften sehr zerfahren und ein geordneter Spielfluss wollte nicht aufkommen. Dennoch gelang dem FC Busenbach, in Person von Torjäger Simon Reiser, der 1:1-Ausgleich, als er nach starker Vorarbeit von Nicolas Schäfer eiskalt vollstreckte. Wer aber nun gedacht hatte de FCB würde die Kurve kriegen sah sich getäuscht. Ein Defensiv-Verhalten, welches den Namen nicht verdient, ermöglichte den Gästen nur kurze Zeit später die erneute Führung. Dass bereits in der Halbzeitpause mit Andreas Martin der nächste (Interims-)Innenverteidiger passen musste darf hier nicht als Ausrede gelten.
Ach ja, einen „Unparteiischen“ gab es auch noch: Es wäre nun mühselig hier nach dem Schuldigen zu suchen, aber es ist immer wieder verwunderlich, wie sich einzelne Personen gegenüber 20-jährigen Spielern und einem ganzen Verein aufspielen. Ich weiß nicht, ob dieser Mensch noch eine persönliche Rechnung mit dem FCB aus längst vergessenen Tagen offen hatte, aber was dieser Mann ablieferte, hat mit einer fairen Spielleitung nichts zu tun. Gelbe Karten ausschließlich für den FCB; rote Karten auf Zuruf, obwohl sein Blick in eine völlig andere Richtung gerichtet war und die Krönung: Die Verweigerung des obligatorischen Handschlags mit den Verantwortlichen der Mannschaft nach dem Spiel.
Ob wir nun händeringend Schiedsrichter brauchen oder nicht, solche brauch jedenfalls keiner. Gott sei Dank sind solche „Spielleiter“ die Ausnahme.
So gab es an diesem Tag wenigstens zwei Sieger: Die Spvgg. Söllingen, denen unser Glückwunsch gilt und den Schiedsrichter der Partie, der seine (offensichtlich) persönliche Rechnung mit dem FCB nun beglichen hat…. hoffen wir’s mal !!